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Bergeinsätze21.08.2023
Am 08. August ist der Aiut Alpin Dolomites kurz nach Mittag in Pontives abgehoben: in Corvara war eine 64jährige Frau auf einem Wanderweg gestolpert und hat sich dabei eine tiefe Wunde am Arm zugezogen. Mit einer 70 Meter langen Seilwinde ist die Frau geborgen und anschließend ins Krankenhaus von Bruneck geflogen worden.

Am 10. August ging es unter anderem zur Langkofelscharte: ein 66jähriger Mann aus Florenz war gestürzt und hart mit dem Kopf aufgeschlagen. Der Hubschrauber des Aiut Alpin Dolomites konnte auf der Landefläche der Toni-Demetz-Hütte niedergehen, der Patient wurde erstversorgt und konnte anschließend mit der Kabinenbahn ins Tal hinunterfahren.
Kurz darauf flog man nach Longiarù ins Gadertal, auch hier war ein Wanderer ausgerutscht und hat sich dabei die Schulter ausgerenkt. Der Mann wurde ins Brunecker Krankenhaus geflogen.

Am 11. August galt der erste Einsatz des Tages einer 50jährigen Deutschen mit einer Knieverletzung an der Pisciadù-Hütte. Die Frau konnte den Abstieg nicht mehr bewältigen und wurde nach Bruneck geflogen.
Ein weiterer Einsatz wurde auf Anfrage der Bergrettung Alta Badia am Piz Sorega getätigt, ein 4jähriger Bub war von der Schaukel gefallen und hat sich am Rücken verletzt. Zusammen mit seinem Vater wurde das Kind ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.
Am frühen Nachmittag wurde die Mannschaft des Aiut Alpin Dolomites zur Croda da Lago geschickt, ein Niederländer hatte beim Klettern einen Stein abbekommen, der ihn am Knie verletzte. Mit einer Seilwinde von 55 Metern wurde der Mann aus der Wand geholt und der Bergrettung übergeben.

Ein schwerer Radunfall hat sich am 12. August am Boè ereignet: ein Mann aus Venedig war im Bike Trail gestürzt und hart mit dem Kopf aufgeschlagen. Der Arzt des Aiut Alpin Dolomites musste den Mann noch vor Ort intubieren, anschließend wurde er mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma nach Bozen ins Krankenhaus geflogen.
Um 18.42 Uhr forderte die Bergrettung Gröden die Unterstützung des Aiut Alpin an um 2 Touristen vom Sas Rigais zu bergen. Die beiden waren unverletzt, waren jedoch in unwegsames Gelände geraten und befanden sich vor einer vertikalen Wand, die ein Weiterkommen unmöglich machte. Im Schwebeflug wurden die beiden an Bord geholt und zur Pieralongia Hütte geflogen, wo die Bergrettung Gröden die beiden in Empfang nahm.
Gegen 21.00 Uhr kam es dann noch zu einem Einsatz an den Drei Zinnen, wo 2 deutsche Alpinisten festsaßen. Beim Abseilen von der Dibona-Kante verfing sich ihr Seil und sie mussten den Notruf absetzen. Mit einer Seilwinde von 35 Metern wurden die beiden geborgen und nach Toblach in Sicherheit geflogen.

Ebenfalls ein Nachteinsatz fand auch am 13. August am Langkofel statt: 2 Alpinisten haben die Pichl-Route bewältigt, sich aber beim Abstieg verirrt. In der Dunkelheit gab es kein Weiterkommen mehr, die beiden setzten gezwungenermaßen den Notruf ab und wurden ebenfalls mit der Seilwinde in Sicherheit gebracht.
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