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Über 500 Einsätze in dieser Wintersaison
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Nachrichten Archiv
Über 500 Einsätze in dieser Wintersaison27.03.2023
Am 13. März ist die Crew des Aiut Alpin Dolomites dreimal aufgrund von Unfällen auf den Pisten hier im Tal ausgerückt: Um 10.30 Uhr ging es darum auf Piz Seteur einen Skifahrer mit einem Brusttrauma zu bergen. Der Alarm war von den Sanitätern des Roten Kreuzes und den Carabinieri, die den Pistendienst versehen, ausgegangen. Der zweite Einsatz erfolgte auf der Saslonch-Piste, vor Ort waren auch hier bereits die Carabinieri vom Pistendienst. Ein Skifahrer hatte sich einen Bruch des Schienbeines zugezogen, er wurde im Schwebeflug geborgen. Schließlich wurde man auf Ciampinoi gerufen, um einen Mann mit einer Schulterverletzung zu bergen. Alle drei Patienten wurden ins Brixner Krankenhaus eingeliefert. Zudem ergaben sich an diesem Tag zwei medizinische Notfälle: in Corvara benötigte ein Patient mit Herzproblemen die Hilfe des Notarztes und in St. Vigil in Enneberg musste einer 18-Jährigen mit einem epileptischen Anfall Erste Hilfe geleistet werden.

Am 14. März erfolgte ein einziger Einsatz und zwar in La Ila, wo die Sanitäter des Weißen Kreuzes für einen 77-jährigen Mann einen Notarzt beantragt hatten. Nach der Erstvisite wurde er nach Bruneck transportiert.

Am 16. März wurde man nach St. Christina gerufen, wo ein Einheimischer im Haus gestürzt war und sich eine Kopfverletzung sowie eine Verletzung an der Hand zugezogen hatte. Vor Ort waren bereits die Sanitäter des Weißen Kreuzes, der Mann wurde nach Brixen geflogen. Auf der Dantercepies-Abfahrt hatte ein Skifahrer bei einem Sturz eine Schulterluxation und einen tiefen Schnitt am Knie erlitten. Er wurde ins Brunecker Krankenhaus geflogen. Von hier übernahm man dann direkt einen Patiententransport ins Bozner Krankenhaus. Um 14 Uhr 20 kam dann ein Notruf aus dem Snow Park auf Piz Sella: Eine junge Frau aus Polen hatte sich eine Schulter verletzt, sie wurde nach Bruneck geflogen. Vom Krankenhaus ging es direkt ins Gadertal auf die Pralongia-Piste, wo eine 54jährige Skifahrerin einen Schienbeinbruch erlitten hatte. Sie wurde ins Brixner Krankenhaus eingeliefert. Damit hatte der Aiut Alpin in dieser Saison den 500. Einsatz geflogen.

Am 17. März wurde man alarmiert um einen englischen Touristen zu bergen, der nach einem Zusammenstoß auf der Skipiste ein Gesichtstrauma erlitten hatte. Er wurde nach Brixen überstellt. Auf dem Rückflug wurde man direkt nach Arabba umgeleitet, wo ein Tourist aus Schweden, der sich eine Hüftverletzung zugezogen hatte, eines Notarztes bedurfte und ins Krankenhaus nach Cavalese geflogen werden musste. Etwas später ging es wiederum nach Arabba, auf der Portavescovo-Abfahrt war ein 56 Jahre alter Tourist aus Prag gestürzt und hatte sich eine Schulterluxation und vermutlich auch einige Rippenbrüche zugezogen. Er wurde ins Bozner Krankenhaus eingeliefert. Gegen halb fünf wurde man dann noch auf die Ciampinoi-Piste gerufen: eine 60jährige Skifahrerin hatte einen Oberschenkelbruch erlitten. Nachdem der Notarzt sie sediert hatte, konnte sie geborgen und nach Brixen geflogen werden.

Am 18. März hat der Aiut Alpin vier Einsätze getätigt: am Vormittag hat man auf der Seiser Alm einen 13Jährigen geborgen, der bei einem Sturz auf der Piste heftig mit dem Kopf aufgeschlagen war. Nach der Erstversorgung wurde er nach Bozen geflogen. Gegen Mittag wurde man auf Piz Sella zu einem 83-jährigen Skifahrer gerufen, der ein Gesichtstrauma erlitten hatte. Man hat ihn ins Brixner Krankenhaus eingeliefert. Auf dem San Pellegrino-Pass ging es dann darum einem Skialpinisten mit Herz-Kreislaufproblemen Erste Hilfe zu leisten, er wurde in die Kardiologie nach Bozen überstellt. Der letzte Einsatz dieses Tages galt einem Skifahrer, der sich auf der Ciampinoi-Piste eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. Nachdem ihn der Notarzt ein Schmerzmittel verabreicht hatte, konnte er nach Brixen geflogen werden.

Fünfmal war die Crew des Aiut Alpin am 19. März im Einsatz, unter anderem kam um 9.30 kam ein Notruf vom Grödner Joch: ein 65-jähriger Mann hatte einen Herzinfarkt erlitten. Obwohl ein Arzt, der zu seiner Gruppe gehörte, bereits mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen hatte und der Notarzt 50 Minuten lang alles versuchte, konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden. Der zweite Einsatz dieses Tages erfolgte auf Anfrage der Notrufzentrale von Belluno: auf der Portavescovo-Piste hatte ein Skifahrer ein Gesichtstrauma erlitten und kurz die Besinnung verloren. Er wurde stabilisiert und nach Belluno geflogen. Schließlich hat man an diesem Tag noch einen Patienten nach Bozen geflogen, den eine Ambulanz des Weißen Kreuzes in die Zentrale nach Pontives gebracht hatte. Der Mann hatte sich verschluckt und wies Atemprobleme auf.
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