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Lebend aus Lawine gerettet!
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Lebend aus Lawine gerettet!10.02.2023
Am 23. Jänner haben Sanitäter des Weißen Kreuzes, wie schon so oft, einen Patienten direkt in die Zentrale nach Pontives gebracht. Diesmal war es ein 48jähriger Patient mit Herzproblemen. Nachdem ihn der Notarzt stabilisiert hatte, wurde er ins Bozner Krankenhaus geflogen.
Am 24. Jänner wurde der Aiut Alpin Dolomites damit beauftragt, einen Mann aus St. Kassian mit Verdacht auf einen Schlaganfall zu bergen. In La Ila/Stern galt es einem Mann mit Herz-Kreislaufproblemen Erste Hilfe zu leisten und in Abtei wurde man zu einem 77-Jährigen mit einer Hirnblutung gerufen.
Am 25. Jänner standen vor allem Einsätze auf den Schipisten an. In einem Fall hat man am Sellajoch einen 12jährigen Buben geborgen, der sieben Meter von einem Sessellift gestürzt war. Obwohl der Junge offenbar nicht schwer verletzt war, beschloss man doch ihn zwecks näherer Kontrollen ins Krankenhaus von Bozen zu fliegen.
Am 26. Jänner wurde man nach Wolkenstein zu einem Mann gerufen, der völlig konfus erschien und nicht mehr in der Lage zu sprechen war. Er wurde ins Bozner Krankenhaus eingeliefert. Um die Mittagszeit ging ein Notruf von der Zentrale in Belluno ein: Man bat am Pordoi eine Frau zu bergen, die eine Kopfverletzung erlitten und die Besinnung verloren hatte. Sie wurde stabilisiert und nach Bruneck geflogen. Ein weiterer Patient mit einem Schädel-Hirntrauma wurde in Enneberg geborgen. Um 19 Uhr wurde man dann nochmals nach Wolkenstein zu einer 67jährigen Frau gerufen. Die Wiederbelebungsversuche des Notarztes blieben in diesem Fall leider erfolglos.
Ein Lawineneinsatz mit positivem Ausgang erfolgte am 27. Jänner. Bereits am Vorabend war ein Schitourengeher aus Rovigo, der seinen Camper in St. Kassian abgestellt hatte, als abgängig gemeldet worden. Man wusste aber nicht genau, wohin der Mann sich begeben hatte. Die Flugrettung aus Trient tätigte noch am späten Abend einen nächtlichen Erkundungsflug um nach dem Mann zu suchen, am Morgen wurde auch die Maschine der Finanzwache hinzugezogen. Die Suche blieb aber erfolglos. Um 9 Uhr früh wurde auch der Aiut Alpin Dolomites alarmiert. Mit zwei Männern der Gadertaler Bergwacht machte man sich daran, auf der Basis der Notizen, die der Mann in seinem Camper hinterlassen hatte, jene Gebiete in der Umgebung abzusuchen, in denen Lawinen abgegangen waren. Und in der Tat konnte das Lawinensuchgerät, das der Mann bei sich trug, am Setsass im Gebiet Pralongia lokalisiert werden. Von oben entdeckte man auch einen Arm, der aus den Schneemassen ragte und sich bewegte. Die beiden Bergretter wurden abgesetzt und begannen unverzüglich den Verschütteten auszugraben. In der Zwischenzeit wurde der Notarzt herbeigeholt, der den Mann stabilisiert hat, bevor er mit dem Rettungssack geborgen und schließlich ins Bozner Krankenhaus eingeliefert werden konnte. Es scheint nahezu ein Wunder, dass der Verschüttete 20 Stunden unter den Schneemassen überlebt hat. Seine Körpertemperatur war auf 24,7 Grad gesunken. Dank eines Schneelochs, das der Mann nach eigenen Angaben sich selbst verschafft hat, konnte er aber atmen.
An diesem Tag war der Aiut Alpin wegen Unfällen auf der Piste auch auf der Seiser Alm und am Grödner Joch im Einsatz. Auf der Seceda-Alm hatte eine Touristin einen Schlaganfall erlitten, in diesem Fall kam aber leider jede Hilfe zu spät.
Am 28. Jänner hat die Zentrale von Belluno um Hilfe gebeten, um auf dem Averau einen Schifahrer mit ernsten Gesichtsverletzungen zu bergen. Nach Absprache mit der Notrufzentrale in Bozen kam man überein, den Verletzten nach Brixen zu fliegen.
An diesem Vormittag gab es dann noch einen Einsatz auf der Dantercepies-Abfahrt, wieder wegen eines Schädeltraumas. Kurz nach Mittag ging es auf die Seiser Alm, wo eine Frau einen ischämischen Schlaganfall erlitten hatte. Beide Patienten wurden nach Bozen geflogen.
Am Nachmittag haben sich dann noch einige Einsätze auf den umliegenden Schipisten ergeben. In einem Fall, wo sich ein römischer Tourist auf dem Col Alt einen Oberschenkelbruch erlitten hatte, konnte man gleichzeitig auch einen Patienten aus St. Kassian mit heftigen Nierenschmerzen mit in die Maschine nehmen und mit beiden Patienten das Krankenhaus in Bruneck anfliegen.
Am 29. Jänner wurden man wieder zu zahlreichen Schiunfällen gerufen. Auf Piz Sella und im Edelweißteil ging es jeweils um einen Oberschenkelbruch. In La Ila/Stern hatte eine Frau eine Schulterluxation erlitten, zeitgleich zog sich in dem Gebiet ein Schifahrer ein Lungenverletzung zu. Beide Patienten konnten gleichzeitig ins Krankenhaus geflogen werden.
Gegen Abend wurde man dann noch nach Kolfuschg in ein Hotel gerufen. Ein Urlauberpaar war in seinem Zimmer offenbar nicht mehr ansprechbar. Die Notärztin äußerte den Verdacht auch eine Alkoholvergiftung und veranlasste, dass beide mit einer Ambulanz nach Bruneck ins Krankenhaus eingeliefert werden.
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